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Der elektronische Kontoauszug bei der Kreditvergabe

Die Erstellung eines elektronischen Kontoauszugs.

istockphoto / anyaberkut

Kreditabwicklungen finden heutzutage mehr und mehr online statt. Einerseits aufgrund der Covid-Krise, andererseits aufgrund der Tatsache, dass es immer mehr reine Online-Anbieter gibt. Um möglichst schnell über die Kreditvergabe zu entscheiden, sind digitale Umsetzungen zwingend erforderlich. Denn nur auf diesem Weg kann man schnell und problemlos einen Kredit erhalten und zum Teil werden auch halb-automatisierte Auswertungen vorgenommen.

Der elektronische Kontoauszug ist dabei ebenfalls sehr hilfreich, um diesen dem Kreditantrag möglichst schnell beizufügen. So kann der Kreditgeber schnell Ihr potenzielles Ausfallrisiko auswerten.

Lesen Sie mehr zum Thema „Wie beantrage ich einen online Kredit?„.

Wie wird der elektronische Kontoauszug erstellt?

Auch für Sie als Endverbraucher hat das ganze natürlich Vorteile, denn auch Sie vermeiden einen Aufwand. Sie müssen nicht extra zur Bank gehen, eventuell in einer Schlange vor dem Automaten warten, zurück nach Hause gehen und das ganze dann auch noch einscannen.

Ihre Kontobewegungen werden ausgewertet und eine Haushaltsrechnung wird anhand dessen erstellt. So kann sich der Kreditgeber auf realistische und garantiert wahre Daten verlassen. Da der Prozess häufig in Echtzeit abläuft, ist es möglich diesen innerhalb von Sekunden abzuwickeln.

Wie genau die Erstellung dieser Auswertung abläuft, wird im Detail je nach Anbieter anders ablaufen aber grob kann man die Auswertung in diese vier Schritte unterteilen:

  1. Dateneingabe:
    Sie geben Ihre Zugangsdaten an. Somit gestatten Sie einen einmaligen Zugriff auf Ihre Kontoübersicht, um Ihre Geldeingänge und Geldausgänge zu überblicken. Die Daten der letzten 12 Monate werden per Banking-API exportiert. Dabei sind Ihre Zugangsdaten für den Anbieter Banking-API nicht einsehbar.
  2. Erstellung des elektronischen Kontoauszugs:
    Nach Dateneingabe, zieht sich der Anbieter Ihre Kontobewegungen des letzten Jahres in Form einer Transaktionsliste, als nicht bearbeitbare PDF-Datei. Hat somit keinen Unterschied zum normalen Papier-Kontoauszug.
  3. Erstellung einer Haushaltsrechnung
    Auf Grundlage der per Banking-API gezogenen Daten, wird eine Haushaltsrechnung erstellt. Ihre Einnahmen und Ausgaben werden gegenübergestellt. Diese Haushaltsrechnung schaut sich der Kreditanbieter an. Jegliche Transkationen, die für die Haushaltsrechnung nicht relevant sind, kann der Kreditanbieter dabei nicht sehen.
  4. Kreditentscheidung
    Am Ende folgt direkt die Kreditentscheidung. Diese wird auf Basis der Analyse Ihrer Haushaltsrechnung getroffen.

Wie entscheidet der Kreditanbieter über die Kreditvergabe?

Anhand der Haushaltsrechnung analysiert der Kreditanbieter, ob es für Sie möglich ist, den Kredit zurückzuzahlen und bei welcher Laufzeit. Natürlich werden Ihre sonstigen laufenden Ausgaben in diese Rechnung mit einbezogen. Falls die Auswertung positiv ausfällt, wird der Kreditantrag bewilligt.

Sind meine Daten beim elektronischen Kontoauszug sicher?

Es klingt im ersten Moment etwas merkwürdig. Der elektronische Kontoauszug ist aber ein etabliertes Verfahren. Die Kreditanbieter entnehmen die Daten nicht selbst, sondern über die Anbieter der entsprechenden Banking-APIs.

Eine API ist eine digitale Schnittstelle. Die Anbieter legen hohen Wert auf Sicherheit und sind auch stark auf die Einhaltung von Sicherheitsstandards fokussiert – ansonsten droht Ihnen die Schließung. Bei diesem Verfahren werden Ihre Zugangsdaten nicht gespeichert, sondern lediglich temporär an die API übertragen, diese zieht sich die benötigten Daten und schickt diese an den Kreditanbieter weiter. Der temporäre Speicher der API wird im Anschluss gelöscht.

Wie funktioniert der elektronische Kontoauszug in technischer Hinsicht?

Voraussetzungen für einen MinikreditDamit Banken an den elektronischen Kontoauszug gelangen, verwenden diese eine Banking-API. API steht kurz für „Application Programming Interface“ und bedeutet mehr oder weniger Anwendungs-Programmier-Schnittstelle. Diese ist wird von vielen Finanz-Tech Unternehmen angeboten, dazu nutzen sie den neuen PSD2-Standard. Ein in Deutschland bekannter Anbieter ist FinTecSystems.

Die Daten werden, wie oben genannt, ausgelesen. Dabei werden Ihre Daten in einen temporären Speicher der API geladen und von dort an den Kreditanbieter geschickt. Nach erfolgter Versendung werden die Daten aus dem Speicher gelöscht.

Dennoch besteht auch Kritik an diesem Procedere, denn über den exakten Ablauf und wie die Banken mit der Speicherung der erhaltenen Daten umgehen, mangelt es häufig an Transparenz. Andererseits wäre es auch ein enormer Risikofaktor publik zu machen, wie exakt der Prozess abläuft, denn dies würde es Hackern wiederum erleichtern, den Weg zu diesen Daten zu finden.

FinTechSystems arbeitet mit verschiedenen Banken und Kreditanbietern zusammen. Dazu gehören:

Fazit

Das Verfahren des elektronischen Kontoauszugs, ist ein seit längerem etabliertes digitales Verfahren, welches diversen Sicherheitsstandards unterliegt.

Der elektronische Kontoauszug erfolgt innerhalb weniger Sekunden und erleichtert Ihnen, als auch dem Kreditanbieter den kompletten Ablauf.

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