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Zuletzt aktualisiert
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Gibt es Minikredit-Angebote in der Schweiz?

Es kann immer mal wieder Situationen im Leben eines Menschen geben, in denen man es mit einem finanziellen Engpass zu tun hat. Ganz gleich, ob gerade die Waschmaschine ihren Geist aufgegeben hat oder ob ein neues Auto angeschafft werden muss: Ein Minikredit kann eine echte Hilfestellung bieten und finanzielle Freiräume schaffen. Doch gilt das auch für Schweizer Staatsbürger? Gibt es einen Minikredit aus der Schweiz? Fragen über Fragen – hier kommen die Antworten.

 

Was ist ein Minikredit?

Was ist ein Minikredit?Zunächst ist zu klären: Ein Minikredit aus der Schweiz ist nicht mit einem so genannten „Schweizer Kredit“ zu verwechseln. Der “Schweizer Kredit” ist eine alternative Bezeichnung für Kredite trotz Betreibung bzw. für Schufa-freie Kredite. In diesem Artikel geht es um Minikredit-Angebote für Schweizer. Das Besondere an einem Minikredit ist, dass die Auszahlung besonders schnell und einfach erfolgt; verliehen werden in der Regel Summen zwischen 100 bis 3000 Euro. Bei dem nächsten oder übernächsten Gehaltseingang kann die Kreditsumme wieder getilgt werden. Anders als bei Banken ansonsten üblich, erfolgt die Beantragung des Kredites in der Regel online. Der Kreditantrag kann unabhängig von Geschäftsöffnungszeiten von Ihnen online ausgefüllt und übermittelt werden. Dadurch kann die Bearbeitung und damit auch der Zahlungseingang auf Ihrem Konto in der Regel schneller erfolgen, als dies durch einen klassischen Raten- oder Konsumentenkredit üblich ist. In Deutschland gibt es einige Anbieter wie etwa cashper oder Ferratum, die sich auf die Vergabe solcher Kredite spezialisiert haben.

 

Gibt es in der Schweiz einen Minikredit?

Minikredit Schweiz

Minikredit aus der Schweiz – ist das möglich? Foto: istock/Golden_Brown

Immer häufiger wird der Minikredit auch in der Schweiz beworben, allerdings – dies gleich vorweg – seriös ist dabei kein Angebot. Der Schweizer Gesetzgeber verpflichtet Kreditinstitute zu einer sorgsamen Prüfung der Bonität, was einen Minikredit in der Schweiz faktisch unmöglich macht. Wenn der Minikredit in der Schweiz mit einer sofortigen Auszahlung beworben wird, ist in jedem Fall eine gesunde Skepsis geboten. Einige Anbieter wollen damit nur zum Ausdruck bringen, dass nach der Bonitätsprüfung keine Verzögerung bei der Auszahlung zu erwarten ist; ein Kredit innerhalb von 24 Stunden oder einen echten Sofortkredit kann allerdings auch in einem solchen Fall nicht vergeben werden. Das Schweizer Konsumskreditgesetz (KKG) sieht vor, dass die Auszahlung frühestens 14 Tage nach einer Kreditbewilligung erfolgen kann. Können Sie also im Vorfeld absehen, dass Sie einen Kredit benötigen, sollten Sie den Antrag frühzeitig stellen – ein unkomplizierter Minikredit in der Schweiz ist leider keine Lösung. Allerdings gibt es einige Alternativen, die wir Ihnen im folgenden vorstellen.

 

Alternativen zum Minikredit in der Schweiz: Der Konsumentenkredit

Alternativen zum MinikreditWeil der Minikredit in der Schweiz im engeren Sinne aufgrund der rechtlichen Restriktionen keine Option darstellt, stellt sich für Sie natürlich die Frage nach einer Alternative. Sofern Ihre Kreditwürdigkeit dazu ausreicht, sollte ein konventioneller Konsumentenkredit (auch: Ratenkredit) in der Schweiz beantragt werden. Voraussetzung ist neben der guten Bonität auch ein festes Arbeitsverhältnis, welches sich nicht in der Probezeit befindet. Sind Sie schon über einen längeren Zeitraum bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt, schafft dies zusätzliches Vertrauen – und günstige Zinssätze. Bei einem Konsumentenkredit in der Schweiz sollten Sie allerdings darüber hinaus noch einige Dinge berücksichtigen, um ein seriöses und gleichzeitig noch attraktives Angebot zu erhalten.

 

1. Wenn Sie einen Konsumentenkredit in der Schweiz bei einer Bankfiliale im persönlichen Gespräch beantragen wollen, dann sollten Sie einen Auszug aus der ZEK am besten direkt vorlegen können. Sofern Ihre Bonität für einen konventionellen Ratenkredit ausreichend ist, kann dadurch die Bearbeitungszeit verkürzt werden.

2. Ist Ihre Kreditwürdigkeit eher kritisch zu bewerten, sollten Sie zunächst einen Kreditantrag bei einer Bank stellen und die Genehmigung abwarten. Sollte der Kreditantrag abgelehnt werden, erfolgt darüber ein Eintrag in der ZEK – was die Chancen auf Kreditbewilligungen weiter mindert.

3. Gehen Sie davon aus, dass Ihre Bonität für eine Kreditbewilligung ausreicht, sollte ein umfangreicher Kreditvergleich bei seriösen Anbietern erfolgen. Eine Liste empfehlenswerter Kreditinstitute für einen Konsumentenkredit in der Schweiz haben wir für Sie aufgestellt. Sie sollten keinesfalls nur auf die Werbung der Banken vertrauen, die mit günstigen effektiven Jahreszinsen auf Kundenfang gehen. Für Sie persönlich entscheidend sind die Konditionen, die für Sie ganz persönlich gewährt werden – und die können sich vom Werbeversprechen ganz erheblich unterscheiden. Bedenken Sie: Wenige Prozentpunkte können sich über die gesamte Laufzeit schnell auf einige Hundert Schweizer Franken summieren.

4. Ein Konsumentenkredit in der Schweiz zeichnet sich – wie der Name bereits erkennen gibt – dadurch aus, dass er für klassische Konsumausgaben gedacht ist. Konkret bedeutet dies, dass der Verwendungszweck eigentlich nicht angegeben werden muss. Nach Möglichkeit sollten Sie dies allerdings tun, weil sich in günstigen Fällen die Konditionen für Sie verbessern können.

5. Natürlich möchten Sie den Konsumentenkredit in der Schweiz so schnell wie möglich zurückzahlen – und sind vielleicht bei den monatlichen Raten ein wenig zu ehrgeizig. Wägen Sie genau ab, welchen finanziellen Spielraum Sie haben und welche Kreditraten Sie sich wirklich leisten können.

6. Genau nachdenken sollten Sie auch über eine sogenannte Kreditausfallversicherung. Diese Police haftet für bestimmte Schicksalsschläge, die dazu führen, dass Sie die übliche Kreditsumme nicht tilgen können. Hier sollten Sie überlegen, ob die Leistungen der Versicherung in einem günstigen Verhältnis zu den Kosten stehen – nicht immer ist eine solche Police wirklich sinnvoll.

 

Kontokorrentkredit: Überziehungsrahmen für Ihr Girokonto

Der sogenannte Kontokorrentkredit ist gemeinhin als “Dispo” bekannt – und bezeichnet ein flexibles Darlehen, welches Sie durch die Überziehung Ihres Girokontos ganz automatisch gewährt wird. Nachteilig ist bei diesem Kontokorrentkredit der vergleichsweise hohe Zinssatz, der sich auch in Zeiten der Niedrigzinsen häufig in einem zweistelligen Prozentbereich bewegt – deutlich mehr, als bei einem günstigen Konsumentenkredit in der Schweiz. Dafür überziehen Sie Ihr Girokonto auch nur in dem Maße, wie das Geld tatsächlich benötigt wird. Außerdem kann der Verfügungsrahmen genutzt werden, ohne dass ein separater Kreditantrag gestellt werden muss. Die Kredithöhe liegt in der Regel bei maximal der dreifachen Summe des monatlichen Nettogehalts. Anders als beim Konsumentenkredit in der Schweiz werden hier keine hohen Anforderungen an die Bonität gestellt.

 

Baukredit: Geld für das Eigenheim

Wenn Sie für sich und Ihre Familie ein Eigenheim bauen oder kaufen möchten, kommen Sie um eine Baufinanzierung nicht herum. Im Unterschied zum Minikredit in der Schweiz oder dem Konsumentenkredit in der Schweiz sollte eine umfangreiche Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erstellt  werden, bevor ein Vertrag zur Baufinanzierung abgeschlossen wird. Zu den Voraussetzungen des Baugeldes gehört üblicherweise eine Eigenkapitalquote von etwa 20 Prozent, zudem sollte natürlich ein ausreichendes und regelmäßiges Arbeitseinkommen vorhanden sein. Um die aktuelle Niedrigzinsphase für sich nutzen zu können, sollten Sie den Vertrag über einen möglichst langen Zeitraum abschließen.

 

Kreditkarte: Sinnvoll für Zahlungen im Ausland

Häufig werden kostenlose Kreditkarten beworben – womit lediglich gemeint ist, dass Sie für die Kreditkarte keine Jahresgebühr zahlen müssen. Die Gewinne erwirtschaften die Banken durch die Kreditzinsen, die für das Kreditkartenkonto in der Regel deutlich höher ausfallen, als für den Konsumentenkredit in der Schweiz. Der Vorteil der Kreditkarte liegt in erster Linie an der unkomplizierten Zahlung vor allem im Ausland. Einige Kreditkartenanbieter erlauben kostenlose Bargeldabhebungen weltweit. Zwar wird auch mit der Nutzung einer Kreditkarte ein Kurzzeitkredit gewährt – ähnlich einem Minikredit in der Schweiz – allerdings handelt es sich üblicherweise nur um einen Zahlungsaufschub, der nach wenigen Wochen vom Girokonto abgebucht wird.

 

Fazit: Kaum Alternativen zum Konsumentenkredit in der Schweiz

Gefahren bei einem MinikreditAm Ende zeigt sich: Einen Minikredit in der Schweiz kann es nicht geben. Der Gesetzgeber schreibt eine 14-tägige Wartefrist vor, die einen Minikredit in der Schweiz vollkommen sinnlos erscheinen lässt. Diese Kreditform ist in Ländern wie Deutschland insbesondere aufgrund der kurzen Vergabefristen interessant. Die Baufinanzierung ist letztlich nur eine Alternative für den Erwerb einer Immobilie; der Kontokorrentkredit ist aufgrund der hohen Zinssätze ebenso wie die Kreditkarte maximal für die Überbrückung kurzfristiger Zahlungsengpässe geeignet. Wenn Sie einen Kredit für eine Anschaffung benötigen, führt an dem Konsumentenkredit in der Schweiz kein Weg vorbei. Sie sollten nach Möglichkeit online einen umfangreichen Kreditvergleich durchführen, um ein günstiges Angebot zu erhalten – und die aktuellen Niedrigzinsen zu Ihren Gunsten zu nutzen.

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